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Barrierefreiheit an der Toulouse-Lautrec-Schule verbessern – FDP-Fraktion Reinickendorf bringt Initiative in die BVV-Sitzung am 08.07. ein

Die Toulouse-Lautrec-Schule in der Miraustraße wird von zahlreichen Schülerinnen und Schülern besucht, die auf Rollstühle oder andere Mobilitätshilfen angewiesen sind. Dennoch bestehen im unmittelbaren Umfeld der Schule erhebliche Barrieren: Unebene Gehwege, lose Pflastersteine und fehlende Bordsteinabsenkungen erschweren die sichere und selbstständige Mobilität. Besonders problematisch ist die Wegeverbindung zum regelmäßig genutzten Spielplatz Borsigaue, auf der an mehreren Stellen barrierefreie Querungsmöglichkeiten fehlen. Die FDP-Fraktion Reinickendorf fordert das Bezirksamt deshalb auf, die Straßen- und Gehweginfrastruktur rund um die Schule kurzfristig zu überprüfen und bestehende Hindernisse zu beseitigen.

„Barrierefreiheit darf nicht an der Schultür enden. Wer auf einen Rollstuhl oder eine Mobilitätshilfe angewiesen ist, muss sich auch im öffentlichen Raum sicher und selbstständig bewegen können. Gerade im Umfeld einer Förderschule muss das selbstverständlich sein“, erklärt FDP-Fraktionsmitglied Andreas Otto.

Der Fraktionsvorsitzende David Jahn ergänzt: „Nach dem Abitur habe ich selbst ein Jahr an einer Schule für Kinder mit Behinderung gearbeitet. Dort wurde mir bewusst, welche Hürden im öffentlichen Straßenland noch immer vorhanden sind. Dass wir es in Reinickendorf bislang nicht geschafft haben, in unmittelbarer Nähe zu einer Schule, in welcher viele Kinder auf Barrierefreiheit angewiesen sind, einfache Maßnahmen wie Bordsteinabsenkungen umzusetzen, ist inakzeptabel. In der BVV Reinickendorf fordern wir Nachbesserungen.“

Die vollständige Drucksache ist einsehbar unter:

Barrierefreiheit in der Miraustraße (Ersuchen), Drucksache-Nr. 3302/XXI